Referenten

Jeremy Bernstein – Medienkünstler und Entwickler von Max/MSP/Jitter

… lebt in Berlin. Der Medienkünstler beschäftigt sich mit „temporal media“, dem zeitlichen Aspekt von Medien, die sofort vom User konsumiert werden und sich schnell verändern (können), vor allem in den Bereichen Sound, Video und Codes. Seine Arbeiten – Performances, Präsentationen und Screenings – wurden in Europa und Nordamerika ausgestellt.

Er komponiert für Theater- und Tanzproduktionen und konstruiert interaktive Videos und „Sound Environments“ für Theater und Performances. Er entwickelte u. A. MaxMSP (Cycling `74, von 1988-heute) mit und ist Ko-Autor des „Jitter multideminsional data processing environment“ (Cycling `74, 2002-heute).

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Alexander Firyn – Theater- und Medienwissenschaftler, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik (ISST) Berlin

… studierte Theaterwissenschaft, Linguistik, Philosophie und Kulturwissenschaft in Leipzig und Berlin. Bis 2001 zahlreiche Arbeiten als freier Regisseur, danach zunehmend als Anwendungsentwickler. Seit 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST in Berlin, Schwerpunkt Internettechnologien. Zurzeit Mitarbeiter in der Begleitforschung zum Internet-Forschungsprogramm „THESEUS“ des deutschen Ministeriums für Wirtschaft und Technologie. Letzte Veröffentlichungen: „Nullen dieser großen Summe“, in: de Kerckhove / Leeker / Schmidt: McLuhan neu lesen, 2008; „Gegen die Zeit“, in: Volmar: Zeitkritische Medien, 2009.

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Hans-Christian von HerrmannMedientechnologie und Medienkunst, Universität Jena

Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Informationswissenschaft in Berlin, Konstanz und Bochum. 1990 Magister Artium an der Freien Universität Berlin. 1995 Promotion im Fach Neugermanistik an der Ruhr-Universität Bochum. 2003 Habilitation an der Fakultät für Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften der Universität Leipzig. 2004-2008 Vertretung der Hochschuldozentur für Kulturtheorien digitaler Medien an der FSU Jena. Seit 2008 Akademischer Rat am Kunsthistorischen Seminar der FSU Jena.

Gastprofessuren an der Universität Duisburg-Essen, der Princeton University, der New York University und der Freien Universität Berlin.

Forschungsschwerpunkte: Epistemologie und Medien der Künste, Digitale Kunst, Literatur und Theater im wissenschaftlich-technischen Zeitalter.

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Ulf Heuner – Theaterwissenschaftler, Lektor, Verleger (Parodos)

Studium der Philosophie, Theater- und Medienwissenschaft in Erlangen und Berlin, 1999 Promotion in Leipzig mit einer Arbeit zum griechischen Theater (J.B. Metzler 2001), Lehraufträge in Berlin, Bochum und Leipzig, 1998-2003 Mitarbeit im European Network of Research & Documentation of Performances of Ancient Greek Drama (Athen/Oxford). Heuner arbeitet heute als Verleger sowie freier Lektor und hat selbst zuletzt ein Buch über Missgeschicke (Klett-Cotta 2007) und den Essay Wer herrscht im Theater und Fernsehen? (Parodos 2008) publiziert.

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Erich Hörl – Medientechnik und Medienphilosophie, Universität Bochum

… ist Medien- und Technikphilosoph und seit 2006 Juniorprofessor für Medientechnik und Medienphilosophie an der Ruhr-Universität Bochum. Für das Sommersemester 2010 wurde er als Fellow an das Institut für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie (IKKM) in Weimar berufen. Er ist Gründer und wissenschaftlicher Leiter des internationalen Bochumer Kolloquiums Medienwissenschaft (bkm), das der Untersuchung der technisch-medialen Bedingung gewidmet ist (vgl. http://www.kolloquium-medienwissenschaft.de). Seine derzeitigen Forschungsthemen sind: Die technologische Sinnverschiebung; Zukünfte der technischen Welt; Technologische Objektströme, Wunsch und Industrie/die Artefaktische Situation der Gegenwart; Technospektakularität.

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Irina KaldrackMathematikerin, Kultur- und Medienwissenshaftlerin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medienwissenschaft sowie Graduiertenkolleg „Automatismen“, Universität Paderborn

… geboren 1970, studierte Mathematik und Theaterwissenschaft. Mit ihrer Arbeit „Imaginierte Wirksamkeit. Performances und Bewegungserkennung“ promovierte sie in Kulturwissenschaft. Derzeit ist sie Postdoktorandin am Graduiertenkolleg „Automatismen – Strukturentstehung außerhalb geplanter Prozesse in Informationstechnik, Medien und Kultur“. Forschungsschwerpunkte sind die Wissens- und Mediengeschichte der Körperbewegung sowie Kultur- und Wissensgeschichte der Mathematik.

> Interview

Christian KassungKulturtechniken und Wissensgeschichte, Humboldt-Universität Berlin

… geboren 1968, ist seit 2006 Professor für Kulturtechniken und Wissensgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, davor Vertretungsprofessuren an der Universität Siegen sowie der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz/Österreich. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Wissens- und Kulturgeschichte der Naturwissenschaften, v.a. der Physik, eine instrumenten- und apparategeschichtlich orientierte Epistemologie sowie die Geschichte und Praxis technischer Medien. Zu den jüngsten Veröffentlichungen gehören: Das Pendel. Eine Wissensgeschichte. München, 2007; Die Unordnung der Dinge. Eine Wissens- und Mediengeschichte des Unfalls. Bielefeld: Transcript, 2009.

> Interview

Florian Kuhlmann – freischaffender Medienkünstler, selbstständiger IT-Berater und Multimediaentwickler mit dem Schwerpunkt computer- und netzbasierte Projekte

… Jahrgang 1979, ist als freischaffender Künstler, Netz- und Creative-Commons-Aktivist und Multimediaentwickler mit dem Schwerpunkt auf netzbasierte Projekte tätig. Er studierte Audiovisuelle Medien mit Schwerpunkt Kunst und Philosophie bei Hans Ulrich Reck, Frans Vogelaar und Dieter Jung an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Seit mehr als 12 Jahren arbeitet er sowohl künstlerisch experimentell, als auch im Auftrag verschiedener Firmen und Personen mit Computern und Netzwerken. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit dem Spannungsfeld zwischen Technologie, Ökonomie und Gesellschaft. Anhand seiner Bilder, die er als Erweiterung und Transformation einer klassischen Malereikonzeption begreift, lotet er die Möglichkeiten digitaler Produktion und der zugehörigen Medien für die moderne Kunst aus. Seine gigantischen Collagen, bestehend aus hunderten von Bildern, die er im Netz sammelt und verwertet, stellt er unter CC-Lizenz zur freien Verwendung ins Netz. Sie waren in den vergangenen Jahren in zahlreichen internationalen Ausstellungen und Publikationen in Print, Netz und TV zu sehen.

> Interview

Martina Leeker – Theater und Medien, Universität Bayreuth

… studierte Theaterwissenschaft, Philosophie und Germanistik in Berlin und Paris und absolvierte eine Theaterausbildung in Paris bei Etienne Decroux und Jacques Lecoq. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Theater, Tanz, Performance und Medien; Wissensgeschichte des Computers; Medientheorie; Medienkunst. Die Veranschaulichung von kulturwissenschaftlichen Analysen im „Theorietheater“ ist Teil des Profils. Sie ist derzeit Juniorprofessorin für Theater und Medien an der Universität Bayreuth.

> Vortrag

Klaus Obermaier – Medienkünstler, Regisseur und Komponist

… ist Medienkünstler, Regisseur und Komponist und lebt in Wien. Seit 1990 beschäftigt er sich hauptsächlich mit interaktiven und Neuen Medien. Seine Performances, Installationen und Kompositionen wurden auf wichtigen Festivals und Bühnen in Europa, Asien, Nord- und Südamerika sowie Australien gezeigt. Er komponierte u.a. für Ensembles wie das Kronos Quartett, Deutsche Kammerphilharmonie, Art Ensemble of Chicago, Balanescu Quartet. Klaus Obermaier unterrichtet an internationalen Universitäten und Institutionen. Seit 2006 ist er Gastprofessor für „Neue Medien in den Darstellenden Künsten“ an der IUAV-Universität in Venedig. Ebenfalls seit 2006 ist er Jurymitglied des internationalen Choreographie-Wettbewerbes „no ballet“.

> Interview

Claus Pias – Erkenntnistheorie und Philosophie der Digitalen Medien, Universität Wien

… studierte Elektrotechnik in Aachen sowie Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie in Bonn und Bochum. Von 1993-1995 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter für Architekturgeschichte an der Bauhaus-Universität Weimar. Von 1996-2001 arbeitete er dort als Assistent für „Geschichte und Theorie künstlicher Welten“. 2002 wurde er Juniorprofessor für „Medientechnik und Medienphilosophie“ an der Ruhr-Universität Bochum ernannt. Er war Alcatel-Lecturer an der Humboldt-Universität Berlin, Mitglied der Jungen Akademie der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften sowie Senior Fellow des Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) in Wien. Seit 2006 ist er Professor für Erkenntnistheorie und Philosophie der Digitalen Medien an der Universität Wien. Pias war Fellow am Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie (IKKM) in Weimar und am Wissenschaftskolleg zu Berlin.

Stefan Pinczolits – Eventmarketing und –management, Vorsitzender von Generation Fun, Veranstalter für LAN-Parties, Österreich

Jahrgang 1979, studierte Marketing & Sales an der FH Wien. Aktive Tätigkeit im Bereich Eventmarketing und -management bei mehrtätigen Veranstaltungen mit 400-600 Teilnehmern seit Sommer 2000. Gründer und derzeit stellvertretender Obmann des Vereins „Generation Fun“, Veranstalter der „MilLANium“-LAN-Parties im Jänner 2001, 2003, 2004 und 2005 in Wien sowie der „DownundeR4LAN.net 1 – 5“ für das Land Niederösterreich von 2001 – 2005 im Regierungsviertel St. Pölten.

Alle Veranstaltungen sind mit 400 – 500 Besuchern unter den größten und erfolgreichsten dieser Art in Österreich zu finden. Mehrmalige Auszeichnungen der Veranstaltungen in den Jahren 2001, 2003, 2004 und 2005 für besonders erfolgreiche Organisation und Durchführung. Organisation und Durchführung der bzw. Mitarbeit bei den nationalen Finalveranstaltungen von World Cyber Games (WCG) bzw. des Electronic Sports World Cups (ESCW) in den Jahren 2003 (WCG), 2004 (WCG), 2005 (WCG, ESWC) und 2006 (ESWC) sowie ESL (2009). Veranstalter der CyberLAB LAN-Party 2010 im Festspielhaus St. Pölten.

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