Künstler

Louis-Philippe Demers – Software-, Interaktions-, Bühnen- und Maschinendesigner (Roboter), Interaction and Entertainment Research Centre (IERC), Nanyang Technological University, Singapur
Processing-Plant

Louis-Philippe Demers macht großformatige Installationen und Performances. Sein Schwerpunkt sind Unterhaltungs-Roboter (entertainment robotics) und interaktives Design. In den letzten zwei Jahrzehnten war er an über 70 Bühnenproduktionen und künstlerischen Projekten beteiligt und hat über 300 Maschinen gebaut. Seine Projekte finden sich u.a. an Theatern, Opernhäusern, U-Bahn-Stationen, Kunstmuseen und wissenschaftlichen Museen. Seine Werke wurden an bedeutenden Veranstaltungen wie Lille 2004, Expo 1992 und 2000, ISEA, Siggraph und Sonar gezeigt. Er erhielt drei Auszeichnungen bei der Ars Electronica, u.a. den Prix Ars Electronica 96, den Ersten Preis bei Vida 2.0, eine Auszeichnung für die „Tiller Girls“ bei Vida 12.0, den „Interactive prize for Lightforms 98“ und weitere sechs Preise für „Devolution“ (u.a. zwei „Helpman Awards“, das australische Pendant zu den Tony-Awards). Demers war Professor für Digitale Medien, Ausstellungsdesign und Bühnenbild an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Seit 2006 hat er eine Professur am Interaction and Entertainment Research Centre (IERC) der neu gegründete School of Art, Design and Media an der Nanyang Technological University (NTU) in Singapur. > Interview

Phillip Schulze (geb. 1979, Deutschland) arbeitet im Rahmen des CyberLab zusammen mit Louis-Philippe Demers. Er ist in den Bereichen der Komposition und Medienkunst tätig. Sein Hauptstandort ist in Düsseldorf. Schulzes künstlerische Arbeit konzentriert sich unter anderem auf elektroakustische Musik, Kompositionen für klassische Musikinstrumente, Video und Videonotationen, meist speziell entworfen für spezifische Umgebungen. Viele seiner Arbeiten ereignen sich in den visuellen Kunstkontexten und erschaffen Erfahrungs- sowie Handlungsräume: Klang-, Licht- und Videoinstallationen, sowie erweiterte Konzertsituationen, werden erzeugt um Schnittpunkte und Verknüpfungen zwischen visuellen und auditiven Erfahrungen, sowie Beziehungen von Mensch, Objekten und Umgebungen zu finden, zu untersuchen und zu hinterfragen. Schulze ist aktiv als Solist sowie kooperierender Improvisator mittels Synthesizer und selbst entwickelten Softwareinstrumenten. Schulze studierte Medienkunst und Szenografie an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG) im ZKM. Unter anderem mit Anna Jermolaewa, Paul Modler, Siegfried Mauser, Michael Saup, undPenelope Werli. Gefolgt von einem Master-Studium der Komposition an der Wesleyan Universität in Connecticut, USA mit Anthony Braxton, Ron Kuivila, and Alvin Lucier.

Armin Purkrabek arbeitet im Rahmen des CyberLab zusammen mit Louis-Philippe Demers. born in austria. ortwein school graz, austria. diploma in scenography and digital media art at hfg-karlsruhe, germany. worked as stage designer in theaters among germany e.g. schauspielhaus duesseldorf, national theater mannheim, etc. various exhibitions and performances in europe, usa and asia e.g. solo exhibition “iShow”, gallery the space, seoul, south korea (2006). senior researcher at korean german institute of technology (kgit), seoul, south korea (2006-2007). research associate at national technological university (ntu), interaction & entertainment research center (ierc), singapore (2008-2009).

Dominik Busch – Medienkünstler und Musterforscher, Berlin
musterforschung

Dominik Busch studierte Fotografie an der Fachhochschule Dortmund und Medienkunst an der Universität der Künste Berlin. Er arbeitete als Fotograf, als Cutter für Film und Dokumentarfilm und als Programmierer für z.T. interaktive Live-Video Anwendungen. Er war Künstlerischer Mitarbeiter an der Universität der Künste Berlin und hat an der Universität Bayreuth, der International School of New Media in Lübeck, der UdK Berlin und anderen Institutionen als freier Dozent Seminare und Workshops gegeben.

Seine künstlerische Arbeit umfasst interaktive Videoinstallationen und Live-Performances. Er hat mit verschiedenen Musikern aus den Genres Neue Musik und Elektronische Musik Stücke mit Live Projektion entwickelt und aufgeführt. Gemeinsam mit der Architektin Karin Ocker entwarf er unter dem Label v-lab Installationen für den Urbanen Raum. Seit einigen Jahren arbeitet er an dem Projekt mustermaschine, einer Software zum Generieren und interaktiven Animieren von abstrakten symmetrischen Mustern. Für seine Arbeiten setzt er ausschließlich selbst erarbeitete Software ein. Er stellte seine Arbeit in Vorträgen und einigen theoretischen Artikeln vor. > Interview

Georg Hobmeier – Performer, Choreograf, Autor, Freiburg
senselabor

Geboren und aufgewachsen in den abgeschiedenen Tiroler Bergen, ist er seit geraumer Zeit nomadischer Praktiker in der Lehre und Erstellung performativer Kunstformen. Nach einer interdisziplinären Ausbildung in Holland und Österreich setzte er zahlreiche Projekte an den Schnittstellen von Tanz, Technologie und Raum um. Für seine Arbeit erhielt er Förderungen und Preise, darunter den Deutschen Studienpreis, das DanceWebstipendium, den Dragon’s Den Belfast u.a. Im Moment arbeitet er regelmässig als Gastdozent an renommierten Instituten wie der Royal Academy of Music and Drama Glasgow, der Folkwanghochschule Essen u.a., weiters leitet er mit Henry Vega die Gruppe „Spy Collective“ und engagiert sich in den Künstlernetzwerken Sweet&Tender und GoldExtra. > Interview

Über sein letztes Projekt, das Computerspiel “Frontiers”, wurde in zahlreichen Medien berichtet, es ist seit Herbst 2009 in der permanenten Ausstellung des ZKMs zu besichtigen.

Henry Vega, born in New York City (1973) is working together with Georg Hobmeier during the CyberLab. He is an active composer and performer of new music whose works appear in productions of theatre, dance and concert music that focus solely on modern artistic trends. His music ranges from virtuosic instrumental writings to subtle colourful compositions orchestrating traditional instrumentations with the world of electronic sound. His current interests lie within theatrical settings of his music in combination with video in the space of a minimal aesthetic that crosses simple harmonies over noisy counterpoints. Vega’s works have been performed at festivals and venues in Europe and the Americas largely performing with his trio The Electronic Hammer and the electronic music theatre group The Spycollective. He has had the pleasure to write music for ensembles such as the MAE, VocaalLab, Ensemble Integrales and the Roentgen Connection mainly performing the computer parts himself.

Victor Morales – Medienkünstler – Videogamemodifier, New York
Victor Morales’s videos

Der venezolanische Videokünstler Victor Morales studierte Rechtswissenschaften in Caracas, wo er für die Theatergruppe der Universität schrieb und Regie führte. Weiters graduierte er als Master of Arts on Technology an der New York University. Heute lebt Morales in Europa, arbeitet auf der ganzen Welt und beschäftigt sich neben diversen Regietätigkeiten, Design und Animation vermehrt mit Videospielen und den vielfältigen künstlerischen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. Morales ist Performer und Programmierer, nennt sich selbst „Video Game Modifier“. Er beschäftigt sich seit Jahren damit, Spiele umzuprogrammieren und zu modifizieren, um sie für die Bühne zu benutzen. Sein besonderes Augenmerk gilt dem Experimentieren und vor allem dem Finden von Bugs, die er die „Träume des Computers“ nennt. Victor Morales ist in der Saison 2009/2010 Artist in Residence im Festspielhaus St. Pölten. > Interview

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